30/09/2026 0 Kommentare
Wir lassen die Kirche im Dorf und machen die Tore auf! Unsere Pfarrei beim Tag der Regionen am 27.09.2026 in Hosenfeld
Wir lassen die Kirche im Dorf und machen die Tore auf! Unsere Pfarrei beim Tag der Regionen am 27.09.2026 in Hosenfeld
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Wir lassen die Kirche im Dorf und machen die Tore auf! Unsere Pfarrei beim Tag der Regionen am 27.09.2026 in Hosenfeld
Das strahlende Wetter hat auch die Menschen zum Strahlen gebracht. Beim Tag der Regionen in Hosenfeld am vergangenen Sonntag war unsere Pfarrei mit vielen Angeboten dabei und ist dort vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern begegnet: Vom ökumenischen Gottesdienst im Bürgerhaus und der ersten ökumenischen Kinderkirche bis zum Stand an der Festmeile und der abendlichen Andacht über die Dörfer: Es war ein Tag, an dem spürbar wurde, wie viel Aufbruch in unserer Pfarrei steckt.
„Dankbar empfangen, verantwortlich teilen": Ökumenischer Erntedank-Gottesdienst
Den Auftakt bildete ein festlicher ökumenischer Gottesdienst zum Erntedank im Bürgerhaus. Unter dem Leitwort „Dankbar empfangen, verantwortlich teilen" leiteten Pfarrer Bürger von der Kreuzkirche in Fulda und Pfarrer Hartel die Feier gemeinsam.
Ausgehend von der Speisung der 4.000 erinnerte Pfarrer Bürger in seiner Predigt daran, wie Christus gibt und dass es keineswegs selbstverständlich ist, das tägliche Brot und alles Notwendige zum Leben zu haben. Wir dürfen Gott dankbar sein für die guten Gaben. Lektorinnen und Lektoren beider Konfessionen gestalteten den Gottesdienst mit, und Organist Schnell sorgte für die musikalische Begleitung. Altar und Ernteschmuck samt Erntekrone hatte das Küsterteam der katholischen Kirche liebevoll und aufwendig vorbereitet.



Premiere geglückt: Die erste Ökumenische Kinderkirche in Hosenfeld
Parallel zum Gottesdienst der Großen ging es im nahegelegenen Feuerwehrhaus bunt und lebendig zu. Gemeindereferentin Nathalie Scholz und die Kinderkirchenteams aus Großenlüder und von der evangelischen Gemeinde hatten sich ein abwechslungsreiches Programm für die ersten Ökumenische Kinderkirche in Hosenfeld ausgedacht. 20 Kinder und ihre Begleitungen erlebten hier mit Begeisterung, wie Glauben kindgerecht vermittelt werden kann.
Unter dem Zeichen des Regenbogens, der uns mit Gott und untereinander verbindet, wurde gesungen, getanzt, gebetet und von Gott erzählt. In einer Mitmachgeschichte spielten die Kinder nach, was alles nötig ist, damit Gottes gute Gaben wachsen können. Neben guter Erde, Sonne, Wasser und Wind braucht es auch Gottes Segen und die Erkenntnis, dass wir es nicht ohne ihn „machen" können. Danach wurden die Geschenke aus Gottes Garten ausprobiert: Die besonders Mutigen ließen sich die Augen verbinden und erkannten verschiedene Obst- und Gemüsesorten sowie den Duft von Lavendel und Rosmarin.
Bevor es zum Segen ins Bürgerhaus zu den Erwachsenen ging, bekamen alle noch einen Regenbogen aufgemalt als Zeichen für das Motto der Kinderkirche: Gemeinsam machen wir die Kirche bunt! Und natürlich durften die Gebetsraketen nicht fehlen, mit denen nach dem Gottesdienst auf dem Platz vorm Bürgerhaus alle ihre Fürbitten und ihren Dank zu Gott schickten.
Save the Date: Die nächste Kinderkirche in Hosenfeld findet am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 9:30 Uhr im Pfarrhaus statt, parallel zum großen Gottesdienst. Dann beschäftigen wir uns auf spielerische und verständliche Weise mit dem Vaterunser. Ganz herzlich eingeladen sind alle Kinder zwischen 2 und 8 Jahren und ihre Begleitpersonen!




„Wir lassen die Kirche im Dorf und machen die Tore auf!": Unser Stand in der Amtshausstraße
Unter diesem Motto hatte das Hosenfelder Kirchenteam den Stand der Pfarrei gestaltet, der den ganzen Tag über gut besucht war. Die Besucher wurden herausgefordert: Auf einer Landkarte mit dem Umriss der Pfarrei und allen Kirchorten sollten die Kirchen den richtigen Dörfern zugeordnet werden. Das war gar nicht so einfach, mit etwas Unterstützung klappte es aber doch. Auch Türme und Fenster der Kirchen der ehemaligen Pfarrgemeinde Hosenfeld galt es zu erraten. Dabei mussten selbst der ein oder die andere Ortsansässige manchmal länger überlegen.
Besonders bei den Kindern war das Glücksrad der Renner. Klein und Groß hatten Spaß am Drehen und freuten sich über die kleinen Gewinne. Außerdem bastelten die Kinder bunte Papierkreuze zum Mitnehmen. Am „Bauchladen“ von Markus Otterbein gab es darüber hinaus fair gehandelte Produkte zu erwerben, und auf einem Fragebogen konnten die Besucher anonym ihre Meinung zu den Angeboten der Kirche sagen. Denn wer neue Wege gehen will, muss zuhören.
Und bevor es weiter über die Festmeile ging, wartete unter einem bunten Luftballonbogen ein „Segen to go", gespendet von einem Pfarrer oder Diakon der Pfarrei.
Es war einfach schön, bei herrlichem Wetter mit interessierten Menschen und vielen guten Gesprächen als Kirche präsent zu sein.





Ein stimmungsvoller Abschluss: Ökumenische Andacht über die Dörfer
Um 18 Uhr klang der Tag in der Kirche St. Peter und Paul mit einer ökumenischen Andacht aus. Ihr Thema: Jesus und die Frauen. Betrachtet wurden verschiedene Bibeltexte und Perspektiven, darunter die Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen und die Rolle Marias von Magdala nach der Auferstehung. Und noch eine Geschichte kam zur Sprache, die uns auffordert, über unser eigenes Handeln nachzudenken: die Geschichte der Ehebrecherin, die gesteinigt werden sollte. Jesus fordert darin die Männer auf: „Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein", worauf einer nach dem anderen wegging. Musikalisch bereicherten Heike Krannich an der Gitarre und Markus Bolz mit Gesang die Andacht.
Ein Tag, der Lust auf mehr macht
Ob Erntedank-Gottesdienst, Kinderkirche, Stand mit vielerlei Angeboten der Pfarrei, Segen-to-go oder Abendandacht: Der Tag der Regionen hat gezeigt, dass Kirche mitten im Leben stattfindet, wenn wir die Türen öffnen und auf die Menschen zugehen. Wir freuen uns auf die nächsten Begegnungen!
Herzlichen Dank und Vergelt´s Gott!
Ein großes Dankeschön allen, die diesen Tag möglich gemacht und sich in der Vorbereitung und Gestaltung, mit ihren vielerlei Diensten und dem Auf- und Abbau eingebracht haben. Und natürlich allen, die vorbeigekommen sind, mitgefeiert, mitgeraten und mitgeredet haben!
Danke auch an Grozdan Milovic für die Fotos.
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