14/07/2026 0 Kommentare
Wo sich Fuchs und Ratte gute Nacht sagen… oder das Abenteuer Berlin als Vorbereitung auf die Firmung.
Wo sich Fuchs und Ratte gute Nacht sagen… oder das Abenteuer Berlin als Vorbereitung auf die Firmung.
# Berichte

Wo sich Fuchs und Ratte gute Nacht sagen… oder das Abenteuer Berlin als Vorbereitung auf die Firmung.
Wie im letzten Jahr auch, gab es in diesem Jahr wieder die Möglichkeit sich in der ersten Sommerferienwoche auf den Empfang der Firmung vorzubereiten. Hierfür machten sich insgesamt 21 Jugendliche und Erwachsene auf den Weg nach Berlin.
Im vergangenen Jahr ging es für die Vorbereitung auf die Firmung in unser Nachbarland Polen. In diesem Jahr gab es, aufgrund eines kleineren Jahrgangs, weniger Interessenten für eine Auslandsfahrt, weswegen Pfarrer Sebastian Latsch und Gemeindereferent Pascal Silbermann kurzfristig umplanen mussten. So führte die diesjährige Firmfahrt in die Bundeshauptstadt Berlin. „Berlin?“ So fragten sich einige Jugendliche. „Was hat das mit Katholisch zutun?“ Innerhalb von vier Tagen wurde diese Frage beantwortet. Gemeinsam erkundete die kleine Gruppe die Bundeshauptstadt, nicht nur anhand der klassischen Sehenswürdigkeiten, sondern eben auch anhand ihrer kleinen, oft unscheinbaren katholischen Kraftquellen. So besuchten die Jugendlichen eine katholische Vorstadt- Gemeinde, eine kleine Klostergemeinschaft auf dem Gelände einer ehemaligen Haftanstalt der NAZIs, beschäftigten sich mit dem Leben von Raymund Biedenbach, welcher als aufrechter Katholik aus dem Hünfelder Land, von den NAZIs in Berlin hingerichtet wurde, entdeckten die neugestaltete Hedwigskathedrale, den Sitz des Berliner Erzbischofs Heiner Koch und eine besondere Gebetsgemeinschaft in Berlin- Kreuzberg, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, das ganze Jahr hindurch, den ganzen Tag lang, vor dem Allerheiligsten zu beten.
Bei den vielen katholischen Entdeckungen, im Verlauf der Firmfahrt, durften natürlich auch die Klassiker wie Brandenburger Tor, das neue alte Berliner Stadtschloss, der Alex und der Bundestag nicht fehlen. Auch gab es ausreichend Freiräume, um beispielsweise die besonderen Einkaufsmöglichkeiten Berlins zu nutzen. Beim abendlichen Gruppenspaziergang konnte auch die wilde Seite Berlins entdeckt werden; die Jugendlichen stellten fest, dass sich in Berlin Fuchs und Ratte gute Nacht sagen.
Während den vielfältigen Entdeckungen lernten die Jugendlichen ihren Glauben neu kennen, legten für diesen Zeugnis ab und durften das Sakrament der Beichte als wohltuende Zeit des Loslassens und Reflektierens erleben. Besonders in Erinnerung bleibt den Jugendlichen die Erneuerung ihres Taufversprechens am Berliner Obersee.
Auch im kommenden Jahr soll es wieder eine Firmfahrt geben, dieses Mal erneut ins Nachbarland Polen. Diese führt die Jugendlichen vom 26. Juni 2027 bis zum 01. Juli 2027 nach Krakau, Wadowice, Auschwitz und Tschenstochau. Hierfür werden auch wieder interessierte junge Erwachsene und Erwachsene jeden Alters gesucht, die sich als Betreuer engagieren möchten. Nähere Informationen erteilt Gemeindereferent Pascal Silbermann.





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